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Ausflugstipp: Bärenhöhle bei Sonnenbühl

Dies und Das Die Bärenhöhle liegt in Sonnenbühl-Erpfingen in der Schwäbischen Alb. Sie ist eine Fortsetzung der 1834 durch einen Kräuter sammelnden Lehrer entdeckten Karlshöhle. Die eigentliche Bärenhöhle wurde erst 1949 entdeckt. Ihren Namen verdankt die Bärenhöhle Skelettresten von Höhlenbären.



Plünderung durch Erpfinger Bürger


Höhlenbär  Nach Entdeckung der Karlshöhle, die ihren Namen dem damaligen  Kronprinzen Karl von Württemberg verdankt, drangen zahlreiche Einheimische in die Höhle ein und nahmen aufgefundene Knochen- und Schädelreste als Andenken mit.  Daher sind aus diesem Höhlenabschnitt leider nur sehr wenige Fundstücke erhalten geblieben. Als Karl August Bez 1949 zusammen mit sechs Bürgern umliegender Gemeinden über einen Felsvorsprung in einen einen bis dahin unentdeckten Teil der Höhle erforschte, erkannte man gleich den unschätzbaren Wert der aufgefundenen Skelettreste verendeter Höhlenbären. Nun verhinderten Absperrungen ein Ausplündern der neu entdeckten Höhle. Aufgrund der großen Anzahl vorgefundener Bärenknochen wurde dieser Abschnitt fortan als Bärenhöhle bezeichnet.

In der Bärenhöhle lebten auch Menschen

In der Bärenhöhle lebten auch Menschen Die aufgefundenen Skelette und Werkzeuge  geben Zeugnis von der Nutzung der Bärenhöhle im Laufe der Jahrtausende. Dem Höhlenbär diente sie als Wohn- und Kinderstube, als Winterquartier und Sterbestätte. Zeitweise lebten auch andere Tiere in der Höhle. Selbst Menschen suchten vorübergehend in der Bärenhöhle Unterschlupf. In der Altsteinzeit suchten erstmals Menschen Schutz in der Höhle. 500 Jahre vor Christus nutzten Kelten die Bärenhöhle als Gruft für ihre Verstorbenen. Etwa 40 menschliche Skelette stammen wahrscheinlich von Opfern der Pestepidemie im 17. Jahrhundert.

Knochenfunde als Zeugen der Geschichte

Bärenskelett In der Bärenhöhle können etliche Schädel und Knochen von Bären, Nashörnern und Höhlenlöwen sowie ein restauriertes Bärenskelett besichtigt werden. Sie ist auf mehr als 250 Metern zu begehen und bietet Tropfstein- und Deckenbildungen von unvergleichlicher Schönheit. Die Fundstücke stammen aus der Zeit von vor über 1,5 Mio. Jahren bis in die frühe Neuzeit im 17. Jahrhundert.


Nach der Höhlenbesichtigung ins Traumland


Höhlenbär Oberhalb der Bärenhöhle befindet sich der Traumlandpark. Kinder können sich hier nach Besichtigung der Bärenhöhle austoben.  Märchenwald und Streichelzoo sind vor allem für jüngere Kinder gedacht. Auf Riesenrad, Jumping Tower und Schiffschaukel vergnügen sich die Großen.
Notiz:
Die Bilder wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt von

Ausflugstipp: Bärenhöhle bei Sonnenbühl

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