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Katzenfrette


Bassariscus

Katzenfrett

In ihrer Gestalt ähneln die Katzenfretten eher Schleichkatzen als Bären. Man unterscheidet zwischen nordamerikanischem Katzenfrett und mittelamerikanischem Katzenfrett. Äußerlich sind diese beiden Arten kaum zu unterscheiden. Das Fell des mittelamerikanischen Katzenfrett ist ein wenig dunkler; das nordamerikanische kann die Krallen einziehen, das mittelamerikanische nicht! Das nordamerikanische Katzenfrett lebt in den Steppenregionen der USA und im Norden Mexikos. Das mittelamerikanische Katzenfrett bewohnt die tropischen Regenwälder Südmexikos und Panamas.

Mit Schwanz misst ein Katzenfrett ungefähr 80 cm, wobei der Schwanz etwa die Hälfte der Körperlänge ausmacht. Es hat große Augen und Ohren und eine spitze Schnauze. Das Fell ist weiß bis beige; das Gesicht beige mit schwarz.

Katzenfrette sind Allesfresser. Sie jagen nach Hörnchen, Vögeln und Insekten und rauben Vogelnester aus; daneben fressen sie Beeren und Obst.

Die nachtaktiven Tiere ruhen am Tag in Bäumen, Felsen oder Säulenkakteen. Dabei dient der eigene Schwanz als Wärmeschutz.

In einem Wurf befinden sich zwei bis vier Junge, die nach etwa sechzig Tagen Tragzeit zur Welt kommen. Sie sind anfangs blind und hilflos. Im Alter von acht Wochen erlangen sie die Fähigkeit, das Nest zu verlassen und das Muttertier zu begleiten. Nach vier Monaten sind sie selbstständig

In menschlicher Obhut werden Katzenfrette über zwanzig Jahre alt. Wahrscheinlich fallen sie in freier Wildbahn viel früher einem Feind zum Opfer, z.B. einem Luchs oder einem Uhu.

Siehe auch:
[ Bassariscus ]






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