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Gobibär




Zu den seltensten Wildtieren überhaupt gehört der Mazaalai oder Gobibär, auch Isabellbär genannt. Naturforscher schätzen den Bestand dieser Art auf etwa 30  bis 60 Exemplare.

Der Gobi-Bär ist mit  mit dem Braunbären verwandt . Er ist aber  wesentlich kleiner, schmal und hochbeinig von Statur und besitzt eine hellere Fellzeichnung als der Europäische Braunbär. Durch seinen schlankeren Körper ist der Gobibär wendiger als ander Bärenarten.

Der Lebensraum des Bären,  dessen Existens erst um 1940 nachgewiesen werden konnte, ist recht ungewöhnlich. Er lebt nicht, wie andere Braunbären, in großen Wäldern, sondern in der Wüste der Transaltai-Gobi im südwestlichen Zipfel der Mongolei an der Grenze zu China.

Der Gobi-Bär kommt weltweit nur in drei kleineren Gebirgszügen vor, die als Tsagaan Bogd Uul zusammengefasst werden. Der Verbreitungsschwerpunkt  liegt in der Umgebung der Oasen Baruun Tooroi und Shar Khulsny Bulag. Die Gesamtfläche des heutigen Lebensraumes schätzt man auf lediglich 10.000  bis 15.000 qkm. So scheint , obwohl Jungtiere nachgewiesen werden können, eine Ausrottung dieser Tierart unausweichlich.

Projektleiter und Ansprechpartner in Deutschland ist Ralf Hotzy http://www.gobibaer.de


 

Siehe auch:
[ Braunbär ] [ Isabellbär ]






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Bärenlexikon

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